Karoline Werthmüller vererbt uns ihren Namen

Im Jahre 1914 verstarb in Rumendingen die Gutsbesitzerin Karoline Werthmüller. In ihrem Testament stiftete sie die Hälfte ihres Grundbesitzes in Rumendingen der Genossenschaft Sonderschulheim Lerchenbühl Burgdorf mit der Bestimmung, dass im bestehenden Wohnstock in Rumendingen ein Pflegeheim für schwer geistigbehinderte Kinder zu errichten sei. Dieses Pflegeheim wurde im Jahre 1915 als selbstständiger Zweigbetrieb der Genossenschaft Sonderschulheime Lerchenbühl Burgdorf und Karolinenheim Rumendingen eröffnet und entwickelte sich im Laufe der Jahre und nach Inkrafttreten der Eidgenössichen Invalidenversicherung zu einem anerkannten Sonderschulheim.

Im Jahre 1982 wurde das Sonderschulheim aufgrund sinkender Schülerzahlen geschlossen und in die heutige Institution für erwachsene Menschen mit einer Behinderung umstrukturiert und die Statuten der Trägerschaft entsprechend geändert. Ende 2003 wurde die bestehende Genosschenschaft aufgelöst und die eigenständige «Stiftung Karolinenheim» errichtet.

In drei Ausbauetappen (1986/87 - 1991 - 1997/98/99) wurde die bauliche Infrastruktur des ehemaligen Kinderheimes den veränderten Bedürfnissen angepasst und durch Neu- und Erweiterungsbauten ergänzt.

Unsere Institution ist durch die Eidgenössische Invalidenversicherung und die Kantonale Fürsorgedirektion anerkannt. Gemäss Bedarfsplanung sind uns 44 Wohnplätze und total 56 Arbeits- und Beschäftigungsplätze zugeteilt.